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Vorgärten – Trittsteinbiotope im Stadtraum

Vorgärten sind ein oft unterschätztes Element des Stadtraums und bilden die direkte Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Raum. Sie prägen das Ortsbild, schaffen räumliche Tiefe und tragen wesentlich zur Identität und Aufenthaltsqualität eines Quartiers bei .

Mit dem Konzept der „räumlichen Trittsteinbiotope“ werden Vorgärten als Teil einer zusammenhängenden grünen Infrastruktur verstanden. Einzelne Gärten werden nicht isoliert betrachtet, sondern als vernetztes System, das Biodiversität fördert, das Mikroklima verbessert und ökologische Prozesse im Siedlungsraum unterstützt. 

Gleichzeitig reagiert das Projekt auf aktuelle Entwicklungen wie Versiegelung und den Verlust traditioneller Gartenstrukturen, die sowohl ökologische als auch gestalterische Qualitäten beeinträchtigen.

 

Auf Basis fundierter Analysen werden Leitbilder, Strategien und konkrete Maßnahmen entwickelt, die sowohl auf übergeordnete Zusammenhänge als auch auf die Alltagstauglichkeit einzelner Vorgärten eingehen. Ein zentraler Bestandteil ist die Entwicklung klarer Leitlinien für Gemeinden und Eigentümer:innen sowie die Einbindung der Bevölkerung durch partizipative Formate.

Die Ergebnisse wurden unter anderem in der Publikation „Vorgärten. Innenhöfe. Graz – Von der Gründerzeit zur Stadtökologie der Zukunft“ (CLIO Verlag) veröffentlicht und leisten damit einen Beitrag zum aktuellen Diskurs rund um Stadtökologie und Freiraumplanung.

So werden Vorgärten als multifunktionale Räume gestärkt – als ökologische Bausteine, soziale Orte und identitätsprägende Elemente im Stadtraum.

Grüne Infrastruktur

Vorgärten werden als vernetztes System gedacht, das Biodiversität fördert und das Mikroklima im Siedlungsraum verbessert. Als „Trittsteine“ verbinden sie einzelne Grünräume zu einem funktionierenden ökologischen Netzwerk.

Ortsbild & Identität

Als Übergang zwischen Haus und Straße prägen Vorgärten maßgeblich das Erscheinungsbild eines Quartiers. Ihre Gestaltung trägt wesentlich zur räumlichen Qualität und Wiedererkennbarkeit eines Ortes bei.

Leitlinien & Strategien

Klare, umsetzbare Leitlinien unterstützen Gemeinden und Eigentümer:innen bei der Gestaltung. Sie schaffen Orientierung und ermöglichen eine schrittweise, qualitätsvolle Transformation bestehender Strukturen.

Wissen & Diskurs

Die Ergebnisse wurden auch in einer Fachpublikation veröffentlicht und tragen zum Diskurs rund um Stadtökologie und Freiraumplanung bei. So wird das Projekt über den konkreten Ort hinaus wirksam.

Vorgärten als vernetzter Stadtraum

Das Projekt zeigt, wie aus einzelnen Gärten ein zusammenhängendes ökologisches System entsteht. Die Einblicke machen räumliche Qualitäten, Gestaltung und das Zusammenspiel von Klima, Nutzung und Identität sichtbar.

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