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SLO-Food: Kulinarik als räumliche Strategie

SLO(w)food versteht Essen als Teil des Raums – als kulturelle Praxis, die Orte prägt, Identität stiftet und wirtschaftliche Impulse setzt. Das Projekt untersucht die Wechselwirkungen zwischen Kulinarik, Raum und Gesellschaft und macht sie für die räumliche Entwicklung nutzbar .

Im Zentrum steht ein Co-Design-Ansatz, bei dem gemeinsam mit Produzent:innen, Gastronomie, Gemeinden und Nutzer:innen bestehende Strukturen, Praktiken und Potenziale analysiert werden. Dabei geht es nicht nur um das „Was“, sondern vor allem um das „Wo“ und „Wie“ des Essens im Raum.

Auf dieser Grundlage entstehen räumliche Strategien, die Kulinarik als integralen Bestandteil von Stadt- und Regionalentwicklung denken. Küchen, Märkte, Gasthäuser und Produktionsorte werden als vernetztes System verstanden, das weit über den reinen Konsum hinausgeht.

Am Beispiel der Kärntner Landesküche zeigt das Projekt, wie kulinarische Identitäten mit spezifischen Räumen und sozialen Strukturen verbunden sind – und wie sich daraus neue Perspektiven für Ortsentwicklung, Tourismus und regionale Wertschöpfung ableiten lassen.

SLO(w)food macht Kulinarik zu einem strategischen Werkzeug, das Räume aktiviert, soziale Begegnung fördert und nachhaltige Entwicklung unterstützt.

Kulinarik als Raumfaktor

Essen wird nicht isoliert betrachtet, sondern als prägender Bestandteil von Raum und Gesellschaft. Kulinarische Praktiken formen Orte, schaffen Atmosphäre und tragen zur Identitätsbildung bei.

Co-design Prozess 

Gemeinsam mit lokalen Akteur:innen werden bestehende Strukturen analysiert und weiterentwickelt. So entstehen Strategien, die auf realen Praktiken basieren und regional verankert sind.

Vernetzte Strukturen

Küchen, Märkte, Gastronomie und Produktionsorte werden als zusammenhängendes System gedacht. Diese Netzwerke bilden die Grundlage für lebendige, multifunktionale Räume.

Regionale Wertschöpfung

Kulinarik wird zum Motor für wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung. Regionale Kreisläufe, kurze Wege und lokale Produktion stärken nachhaltige Strukturen.

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