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NextHub

Mit der Einführung automatisierter und autonomer Mobilität steigt der Handlungsdruck auf Städte und Gemeinden, ihre Räume anzupassen. Es entsteht eine Übergangsphase, in der konventionelle, elektrische, automatisierte und autonome Formen der Mobilität parallel bestehen werden. Daraus ergibt sich ein wachsender Bedarf an flexiblen und adaptiven Infrastrukturen. Dies betrifft insbesondere den Bereich der Parkraumplanung.

Gleichzeitig ergibt sich daraus das Potenzial für die Transformation sowohl bestehender als auch neuer urbaner Strukturen und den öffentlichen Raum in multifunktionale, klimaneutrale und resiliente Stadträume in Form einer innovativen Gebäudetypologie. Im Zentrum steht die Frage, wie der veränderte Raumbedarf durch neue Mobilitätsformen sinnvoll gestaltet werden kann ohne erneut monofunktionale Parkräume zu schaffen. 

Im Forschungsprojekt wird ein modularen Ansatz entwickelt, der die Integration innovativer Mobilitätsformen (MaaS – Mobility as a Service, automatisierte Mobilität) sowie vielfältiger Nutzungen (ökologisch, sozial, ökonomisch) ermöglicht. Mit der Innovation SPaaS – Space as a Service wird ein neues Verständnis von Raum als räumlich und zeitlich flexibel nutzbare Ressource etabliert und unterschiedlichen Funktionen wie Mobilität, Arbeits-, Aufenthalts-, Grünräumen, Energieproduktion Raum gegeben. 

 

Anhand eines Prototypen an einem Standort in Linz wird ein skalierbares Modell getestet. Dieses zeigt, wie Städte durch neue Gebäudetypologien den Herausforderungen der Mobilitäts- und Energiewende begegnen und die Mission der klimaneutralen Stadt konkret vorantreiben können. Ziel ist eine übertragbare Planungsmethode, die Städte und Gemeinden dabei unterstützt, bestehende und zukünftige Infrastrukturen nachhaltig weiterzuentwickeln.

*Das Projekt wird gemeinsam mit Hohensinn Architektur, der TU Graz – Institut für Fahrzeugtechnik (FTG) und der Stadt Linz entwickelt. Unterstützt wird das Vorhaben durch weitere Partner aus Forschung, Energie, Wirtschaft und Innovation. adasca übernimmt die Konsortialführung.

Zukunftsorientiert

NextHub entwickelt Lösungen für den Übergang zwischen heutiger und zukünftiger Mobilität. Flexible Strukturen schaffen die Grundlage, um Städte langfristig an neue Technologien und Mobilitätsformen anzupassen.

Multifunktional 

Mobilität, Energie, Begrünung, Aufenthalt und neue Nutzungen werden in einer räumlichen Struktur zusammengeführt. So entstehen Gebäude, die weit mehr leisten als reine Mobilitätsinfrastruktur. Die Methode stellt außerdem die langfristige Umnutzbarkeit vor allem bei Neubauten sicher.

Klimaresilient

Durch die Transformation bestehender Strukturen werden Flächen effizient genutzt, Ressourcen geschont und neue Potenziale für Begrünung, Klimaanpassung und hochwertige öffentliche Räume geschaffen.

Skalierbar

Die entwickelte Methode ist modular aufgebaut und auf unterschiedliche Städte und Standorte übertragbar. NextHub schafft damit eine Planungsgrundlage für die nachhaltige Transformation urbaner Mobilitätsräume.

Kick-off in Linz

Wie können Städte den Wandel hin zu automatisierter und autonomer Mobilität nutzen, um multimodale Mobilitätsangebote zu stärken, Verkehr zu reduzieren und qualitätsvolle öffentliche Räume für Menschen zurückzugewinnen?

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