
Die Gute Lücke – Raum zwischen Leere und Potenzial
Die Gute Lücke ist eine Ausstellung, die sich einem oft übersehenen Element der Stadt widmet: der Leerstelle. Urbane Lücken werden nicht als Defizit verstanden, sondern als Räume voller Möglichkeiten – als Orte der Transformation, Erinnerung und Zukunft .
In einem begehbaren Raumgefüge aus hohen, weißen Wänden und transparenten Schichten entsteht ein labyrinthisches Kontinuum aus Enge und Weite, Orientierung und Irritation. Besucher:innen bewegen sich durch überlagerte Raumsequenzen, in denen Grenzen verschwimmen und neue Blickbeziehungen entstehen.
Die Lücke wird dabei zum aktiven Element: als Zwischenraum, der Wege eröffnet, Perspektiven verschiebt und zum Innehalten einlädt. Gleichzeitig stellt die Ausstellung die Frage, was verloren geht, wenn solche Räume durch Verdichtung und Optimierung verschwinden. Ein weiterer Fokus liegt auf Erinnerung und Identität. Leerstellen werden als Träger vergangener Strukturen sichtbar gemacht und als Ausgangspunkt für zukünftige Entwicklungen verstanden.
Durch digitale und interaktive Elemente wird die Ausstellung in den Stadtraum erweitert. Besucher:innen werden mit realen Orten in Graz verknüpft und aktiv in die Wahrnehmung und Sammlung urbaner Lücken eingebunden.
Die Gute Lücke ist damit nicht nur Ausstellung, sondern ein räumliches Experiment und Denkraum – und lädt dazu ein, Stadt als offenes, veränderbares System zu begreifen
Lücke als Potenzial
Leerräume werden nicht als Mangel verstanden, sondern als Chance für Entwicklung. Die Ausstellung macht sichtbar, welches räumliche und gesellschaftliche Potenzial in ihnen steckt.
Räumliche Erfahrung
Ein begehbares, labyrinthisches Raumgefüge erzeugt wechselnde Perspektiven. Besucher:innen erleben Raum durch Bewegung, Wahrnehmung und Irritation.
Erinnerung & Identität
Urbane Leerstellen werden als Träger von Geschichte lesbar gemacht. Sie verbinden Vergangenheit mit möglichen zukünftigen Entwicklungen.
Digital erweitert
Über interaktive Elemente wird die Ausstellung in den Stadtraum übertragen. Reale Orte werden eingebunden und durch die Beteiligung der Besucher:innen erweitert.

